Moinmoinmoinsen…

Na, meine lieben“Geldadeligen“ und Lumpenproleten, wie war die Nacht? Erquicklich? Ich hoffe doch… Was das Schönste daran ist, wie ihr euch bewegt, Ihr lieben Traumtänzer?  Dass unter Euch keine von diesen ewigen Parteihanseln  sind.  Keine schwarzen, keine roten Fahnen, nicht dieses Gelabere von rechts und links. Dass es für Euch, liebe “ subversive Terroristen“ keine Rolle spielt, wer was gewählt hat, welche Religion man hat oder auch nicht. Dass es endlich !!! ganz „normale“ Bürger sind, die sich zu Wort melden.  Dass nach rechten und linken Diktaturen und den jeweiligen Entmündigungen danach endlich!!! die Bürger begreifen, dass ohne Sie kein demokratischer Staat zu machen ist. Und dass Ihr so viel Humor habt: das ist auch schön! Guten Morgen! Mit dem Wissen um Euch, ob in Berlin, Stuttgart oder Duisburg ist die Welt für mich schon ein Stückchen besser geworden, Ihr liebenswerten Schlümpfe…ein Viel-Harmonie-Konzert aus vergangenen Tagen…

P.S.  „Nach dem die Schlümpfe sich ihrer Unterdrückung bewusst geworden waren, bewaffneten sie sich mit… ?“ Wissen !

Netzwerke

Sie müssen sich noch eine kurze Weile gedulden, bevor ich mich zusammen mit Ihnen weiter der Bürgerstiftung Duisburg zuwende. Das ist eine Menge Arbeit, nicht nur die Recherche, sondern auch das „runterbrechen“ auf eine verständliche Ebene. Auch sind die Netzwerke, über die wir zu reden haben, zuweilen sehr „engmaschig“ und es braucht viel Zeit, die jeweiligen Zusammenhänge zu ergründen – und zu begreifen. Dann habe ich einen Haushalt zu führen (erschwerend: kann ich nicht gut), einen Garten zu bearbeiten (das ist wetterabhängig und fordert „Flexibilität“)  und ich bin Dienerin meiner Katzen.  Mal ganz abgesehen davon, daß ich auch Zeit nur für mich,  die Beobachtung der Natur und die stille Zwiesprache mit Gott brauche. Mein Tag könnte gern auch 36 Stunden haben, hadder aber nich. Also muss (außer Gott und den Katzen) immer irgend etwas warten.

Heute sind sie mal dran – ich versuche aus dem drögen Stiftungsgewusel Ihnen eine ebenso lehr- wie unterhaltsame Geschichte zu schreiben. Und Sie wissen: Gut Ding hat gut Weil…

Wenn Sie Langeweile haben: Sie können sich ja schon mal mit der alten Duisburger Handelsfamilie Karl Schmidt ein bisschen befassen. Aus ihr ging die Mercator – Stiftung hervor. Wo Sie anfangen sollen? Wo Sie wollen. Sie wissen ja, wie es geht…  Na gut. Eine kleine Hilfestellung.  Hier. Aber das war das letzte Mal !! Sie müssen sich selbst kundig zu machen lernen. Sie ahnen ja nicht, wieviele Stiftungen es gibt. Noch weniger, was die alles machen. Aber Sie müssen das wenigstens in groben Zügen wissen…

Und wenn Sie dann schon einmal dabei sind, auf der Metro-Seite, dann stoßen Sie dort auf  „die Haniels“. Klicken Sie! Klicken bildet! Auch die Haniels haben eine eigene Stiftung. Genau wie Frau Grillo. Genau wie….Und wie….

Wohin man auch sieht: Stiftungen und Initiativen

Da möchte man am liebsten stiften gehen… Das ist ja ein derartiges Dickicht, das dauert und dauert… Aber wir wollen ja irgendwie vorwärts kommen, auf unserem Weg in die Demokratie.  Fangen wir einfach mal an – und sehen dann weiter. Und anfangen müssen wir mit der Bürgerstiftung Duisburg, das war ja die Initiatorin des letzten Initiativkreises, den wir uns betrachtet hatten. Ich erwähnte schon, daß diese Stiftung im unmittelbaren Anschluss an die Wahl des Herrn Sauerland im Jahre 2004 gegründet wurde. Aus den Gründerzeiten lässt sich das ein oder andere noch finden, beispielsweise eine Presseerklärung, in der es heißt:

“Am Dienstag, 28. Dezember 2004, wurde die Gründung der Bürgerstiftung Gemeinnützige Aktiengesellschaft im Rathaus der Stadt Duisburg notariell beurkundet. „Die Bürgerstiftung Duisburg kann nun Anfang des Jahres 2005 ihre Arbeit aufnehmen“, freuen sich die Initiatoren und Gründungsmitglieder der Gesellschaft, Gabriela Grillo, Vorstandssprecherin der Grillo-Werke, Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorstandsvorsitzender von ThyssenKrupp Stahl, und Dr. Hartmut Müller-Peddinghaus, Rechtsanwalt, gemeinsam mit Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland. (…) und im weiteren: “  „Innerhalb von drei Monaten ist es uns gelungen, das Grundkapital der Gesellschaft, 50.000 Euro, durch entsprechende Übernahmeerklärungen der Aktionäre aufzubringen“, erklärt Müller-Peddinghaus. „Wir sind sehr stolz auf das Erreichte – jedoch wünschen wir uns nach Köpfen noch mehr Aktionäre, um das Projekt auf eine breitere Basis zu stellen.“ Aus diesem Grund hat sich die Gesellschaft entschlossen, noch bis zum 31. März kommenden Jahres so genannte Gründungsaktien zu je 100 Euro in besonderer Aufmachung anzubieten. „Die Bürgerstiftung Duisburg freut sich sehr über jeden weiteren Aktionär“, betonen die Initiatoren (…)

Halten wir erst einmal fest:   Zu den Initiatoren gehört neben  Frau Gabriele Grillo, Vorstandsprecherin der Grillo-Werke auch Herr Dr. Köhler, ein Vorstandsmitglied von Thyssen-Krupp…

Und dann findet sich in einem anderen Web-Archiv noch ein interessanter Artikel aus dem Jahre 2005.  Scrollen Sie da mal bitte bis zur Mitte der Seite, bis Sie ein Photo von Frau Grillo und Herrn Hellmich finden. Aus dem dazugehörigen Artikel erfahren wir vieles, aber auch etwas ganz besonderes, was die Finanzierung der Stiftung betrifft: “ Die Bürgerstiftung sammelte im ersten Jahr noch mehr Geld.  Dies durch eine Staffelvereinbarung mit der Stiftung Mercator, die in den ersten drei Jahren im Leben der Bürgerstiftung eingesammelte Gelder der neuen Duisburger Stiftung verdoppelt. „Wir hoffen sehr, dass wir nach drei Jahren von den bisher angesammelten 200 000 Euro auf die Million kommen“, ergänzte das Gründungsmitglied.

Das ist schon schön, nicht wahr ? Das nenn ich großzügig. Da kommt eine andere Stiftung und die verdoppelt einem quasi den eigenen Einsatz. Eine feine Sache.

Erinnern Sie sich noch an den Link auf  Mercator-Stiftung, den ich Ihnen gesetzt habe? Nein, ich setzte sogar zwei. Aber der eine, der gehörte ja nicht hier hin. Das war ja die Mercator-Stiftung in der Schweiz. Die großzügige Gönnerin in Duisburg – das wird wohl diese gewesen sein. Ich hatte Sie ja gebeten, sich ein bißchen damit zu befassen – und gehe davon aus, dass Sie das nicht getan haben, in der Hoffnung, ich kaue Ihnen das hier doch noch alles vor.  Kommt nicht in die Tüte, schaff ich nicht,  ich hab hier ohnehin alle Hände voll zu tun  Ich kann Ihnen das höchstens Mal hier und da ein bißchen eingrenzen. Lesen Sie also das hier mal. Etwas über die „Strategie“ der Stiftung. Ganz am Ende, da steht folgendes:

Das Ruhrgebiet als Region weit fortgeschrittener gesellschaftlicher Veränderungsprozesse ist unser „Laboratorium“, in dem wir Neues für die Zukunft erproben wollen.

Das Ruhrgebiet – ein Laboratorium der Mercator-Stiftung. In dem man   „Laborversuche“ macht. Nichts anderes bedeutet es ja, wenn jemand in einem Labor „was Neues probiert“.  Die Mercatorstiftung als Forschungsleitung, das Ruhrgebiet als Labor,  „was Neues“ als Laborversuch.

Welche Rolle wir in der Versuchsanordnung spielen – darüber dürfen Sie jetzt gern erstmal ein bißchen allein nachdenken.

Die Sonne scheint – ich geh spazieren. Und dann: Mittagsschläfchen…

Seid Ihr da?

`türlich. Ihr seit ja allesamt ausgeschlafen,  nachdem Euch der Westen das Artikelforum gesperrt hat, als die  „SchwarzenGeschmacklosigkeiten“ sich nicht mehr eindämmen ließen… Aus gegebenem Anlass möchte ich dem   „subversiven Terrornetzwerk“ , dem „Lumpenproletariat“ doch noch etwas dazu schreiben:

Mensch, lasst Euch doch nicht derartig verladen! Wenn auch die unverschämten Anwürfe gegen Euch jeder Grundlage entbehren: gestern habt Ihr Euch zur Häme verleiten lassen. Das ist nicht so schlimm, kann ich verstehen, wenn man derartig beschimpft wird, wie Ihr in den letzten Tagen. Wenn es einem fast die Schlappen auszieht, bei soviel Dreistigkeit, wie sie dort, im vermeintlichen Schutze der Anonymität an den Tag gelegt wird, dann möchte man schon auch mal was zurückgeben.  Man darf hämisch sein in diesem Land, verboten ist das nicht.  Ich persönlich finde es allerdings … sagen wir: unfein.  Ein wahrhafter „Lumpenprolet mit Niveau“ – (und solche sind wir) – hat nicht nur Manieren – er macht auch dann noch eifrig Gebrauch davon, wenn`s schwer fällt. Dass Ihre Kontrahenten ebenso niveau- wie geschmacklos sind,  sollte Sie nicht dazu verleiten, sich dem stilistisch anzunähern. Seien Sie höflich, aber bestimmt und bleiben Sie humorvoll! Das schmerzt mehr und es ficht sich ohnehin besser mit einem feinen Florett als mit einem Vorschlaghammer! Man will Sie ja auch gar nicht verstehen, nicht diskutieren, das haben Sie doch schon selbst zutreffend festgestellt. Man will Sie nur zu unbedachten Äußerungen verleiten, sie provozieren, diskreditieren und auch vom Thema ablenken. Das ist bis jetzt nicht gelungen – und das sollte auch so bleiben. Je mehr Sie, wie auch Journalisten, in der nächsten Zeit zu Tage befördern, mit jeder Lüge, die aufgedeckt ist, –  umso enger es also wird, für die, deren Kreise sie stören, deren Karrieren und Geschäfte vom Amtsverbleib des Herrn Sauerland abhängen, desto wütender und verzweifelter werden die Angriffe auf Sie werden.  Da fangen Sie am besten jetzt schon mal mit ein paar buddhistischen Übungen zur Gelassenheit an. 2, 3 „Ommmms“, ein paar Atemübungen und gelegentlich ein beherzter Biss in die Tischplatte – Sie werden sehen, das hilft.  Und Tee gibt es ja – Gott sei Dank – auch.

Auch an den „Foren-Freundeskreis Sauerland“ möchte ich ein paar Worte richten. Auch wenn es Ihnen augenscheinlich nicht gut tut – Sie lesen ja doch immer wieder mit:  Sie haben, nicht nur gestern, sehr eindrucksvoll bewiesen, wes Geistes Kinder Sie sind. Auch Ihnen täten ein paar Gelassenheitsübungen recht gut.  Und: Sie sollten sie bald machen. Denn wenn Sie jetzt schon, wo wir erst am Anfang unserer „Aufklärung“ stehen,  derartig die Nerven verlieren – da möchte ich dann in der vor Ihnen liegenden Zeit in Ihrer Haut nicht stecken.

Achtung!

Ich verfolge gerade die Kommentare im westen. Es ist bemerkenswert, dass hier erstmals richtig üble Texte abgelassen werden, die vorgeblich von Sauerland-Kritikern stammen. Ich glaube das nicht. Ich verfolge die Debatte jetzt seit Wochen – keiner von den „Kritikern“ hat sich jemals derartig geäußert. Ich glaube, diese Kommentare dienen zu dem Zwecke, diese zu diskreditieren.  Darüber hinaus sind sie geeignet, die Debattierenden zu ständigen Distanzierungen zu veranlassen, und behindern auf diese Weise  weitere Kritik. Diese meine Meinung wird dadurch unterstrichen, dass nun prompt auch ein „offizielles“ Ersuchen an die Redaktion gerichtet wird, die Foren zu schließen.

So:  Und jetzt erlaube ich mir ebenfalls mal darauf hinzuweisen, daß auch ich hier  sitze, und Screenshots mache. Und ich weise ebenso darauf hin, dass zu Strafverfolgungszwecken „derWesten“ die IP-Adressen sicherlich freizugeben hat.  Ich werde mich ggf. nicht scheuen, eine Strafanzeige zu erstatten, wobei es mir völlig egal ist, von wem diese Äußerungen letztlich kommen. Dies sei jedem „der guten Ordnung halber“ geschrieben, der glaubt, er könne das Recht auf freie Meinungsäußerung – in welcher Form auch immer – streitig machen oder mißbrauchen.

Mäßigen Sie sich!

Für das Erinnern. Teil 3.

Diese „Wirtschaftsvereinigung zur Förderung der geistigen Wiederaufbaukräfte“, das sogenannte „Zwölf-Männer-Kollegium“ wurde 1919 gegründet.  Wie lange es bestand, habe ich dem Artikel nicht entnehmen können. Von einem weiteren 12 Männer-Kreis erfährt man bei Wikipedia hingegen mehr. Alles ist ja immer nur einen Klick weit entfernt und so scheint alles mit allem verbunden…

Von 1928 bis 1939 gibt es jedenfalls auch 12 Männern, die sich verbündeten.  Ihr Bündnis nannte sich „Die Ruhrlade“.

Und jetzt mach ich mir Frühstück. Und Tee…

Für das Erinnern. Teil 2.

Nach diesem Gespräch und vor dem weiteren Überdenken, bin ich dann an den PC und habe die Worte bei Wikipedia eingegeben. Man will ja wissen, über was genau man nachdenkt. Also los:  Demokratie. Demokratur. Diktatur… Und wie das so ist, in der realen wie in der virtuellen Welt:  Überall Querverweise.  Bei  Demokratur fand ich auch „Scheindemokratie“ und „Demokratiedefizit“. Und dann fand ich folgenden Satz:

„Auch eine Demokratie kann sich zur Diktatur wandeln, wenn eine demokratisch gewählte Regierung ihre verfassungsmäßigen Grundlagen auf legalem Weg aushöhlt oder beseitigt (Präsidialdiktatur in Deutschland 1930–1933)“.  Hupps. Das hatte es also gegeben? Wie war das genauer? Präsidialdiktatur geklickt. Auf Präsidialkabinett gekommen…

Plötzlich war ich in der Weimarer Republik gelandet.  Na gut, dacht ich, dann weiter.  Hab ich „Deutschnationale Volkspartei“ angeklickt. Da bin ich auf Adolf Hugenberg gestossen.  Da gabs viel zu klicken, auf jener Seite,  – keine Ahnung, warum ich mir grade den ausgesucht hatte.

Huih…. hatte der ein Zeitungsimperium! … Da stieß ich wiederum auf einen Satz:  Das Geld für sein Medienimperium erhielt er von der Wirtschaftsvereinigung zur Förderung der geistigen Wiederaufbaukräfte. Aha. Eine Wirtschaftsvereinigung. Mal sehen, wer die Mitglieder waren, klick.  Und plötzlich stand ich mittendrin. In unserer Vergangenheit, in der  des Ruhrpotts.  Mittendrin in unserer Geschichte…

Da hab ich mir dann erstmal ein Kanne Tee gemacht….Bevor ich den zweiten Namen auf der Mitgliederliste anklickte. Emil Kirdorf…